Inter- und Transkulturalität

in Kunstprojekten einerseits, eine zunehmende Internationalisierung und Globalisierung bei Biennalen und documentas sowie dem Kunstmarkt andererseits evozierten nicht nur eine Erweiterung des Gegenstandsbereichs meines kunstwissenschaftlichen Arbeitens. Diese Phänomene erfordern auch eine Auseinandersetzung mit den Postcolonial Studies und einen allmählichen Paradigmenwechsel der Kunstgeschichtsschreibung sowie der Diskurse zur Gegenwartskunst.

sind neben den Zeitschriften-Bänden Kunst und Islam, 2004 sowie Megaevents, 2017 und dem Sammelband Global Art History, 2017 insbesondere folgende Aufsätze und Artikel von Relevanz:

Zeitgenössische Kunst zwischen ‹Ost› und ‹West›. Zeichen – Bilder – Codes, 2018

Kunstwissenschaft in globaler Perspektive, 2017

Was hat Kunst mit Migration zu tun?, 2014

Orientalismus – Primitivismus – Hybridisierung/Kreolisierung, 2008

sei insbesondere auf folgende Tagungen und Vorträge hingewiesen:

RINGVORLESUNG Global Art History 2015 und 2017

INTERNATIONALE KONFERENZ Den Kunstbegriff gilt es auf Punktgröße zu verengen, 2003 und 2005


GUEST LECTURES: Critical (Feminist) Art of the 1970s and 2000s in Poland mit Karolina Majewska-Güde und Teresa Fazan

BOOK TALK: ‹Global Art History›. Transkulturelle Verortungen von Kunst und Kunstwissenschaft, 2018

VORTRAG Kunstwissenschaft in globaler Perspektive, 2017

VORTRAG Zeitgenössische Kunst zwischen ‹Ost› und ‹West›, 2015 und 2017

VORTRAG Art Global. Kunstwissenschaft in interkultureller Perspektive, 2015

VORTRAG Westliche Kunstgeschichtsschreibung und erste Ansätze eines globalen bzw. interkulturellen Blicks, 2015

VORTRAG Elfriede Jelineks Kinder der Toten and Contemporary Art of the Islamic World, 2015

VORTRAG Was hat Kunst mit Migration zu tun?, 2013

VORTRAG Bilder der Anderen – Der Schleier, 2004 und öfter

VORTRÄGE + WORKSHOPS Bilder der Anderen, 2003

Kunsttheorie und Ästhetik

Seien es ‹Ursprungserzählungen› der Kunst wie in der Antike; sei es die ‹Vitenschreibung›, wie sie in der italienischen Renaissance formuliert wurde; sei es die ‹Kunstkritik›, wie sie sich zunächst im Frankreich des 17. und 18. Jahrhunderts ausbildete; sei es die im 19. Jahrhundert sich formierende Erzählung einer ‹Kunstgeschichte›, die Kunst in Entwicklungslinien zu begreifen suchte; seien es ‹Künstlerschriften› oder ‹Philosophische Reflexionen›. ‹Aisthetik›, im Sinne von ‹aisthesis› markiert eine ausgezeichnete Weise der Wahrnehmung beziehungsweise eine Form sinnlicher Erkenntnis. ‹Ästhetik› wäre demgegenüber ein Begriff der abendländischen Philosophiegeschichte, der seit dem 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart sowohl das Vermögen der Wahrnehmung als auch die Bedeutung von Kunst in einem allgemeinen Sinn zu erörtern sucht.

eine explizite Erörterung: Im Rahmen von Monografien in ZeichenSetzung I BildWahrnehmung, 2016, im Rahmen von Sammelbänden in n e x u s. Künstlerische Interventionen im Stadtraum, 1999; in Evidenz und Täuschung, 2008; in Was spricht das Bild?, 2011 und jüngst in Ästhetische Kategorien, 2017; im Rahmen von Aufsätzen und Artikeln in:

Wenn Gegenwartskunst und die Theorie des Schönen aufeinandertreffen, 2017

Das Herz hat seine Gründe, die die Vernunft nicht kennt. Kunst im Auge Batailles, 2015

Kunst als Sprache der Religion, 2012

MännerBlicke – FrauenBlicke, 2012

«Wo viel Licht ist, ist starker Schatten. Reiz und Risiko des Projektiven», 2010

In Auseinandersetzung mit Marie-José Mondzain. L’image peut-elle tuer?, 2008

Fragen nach Bildern, 2008

Ikonoklasmus und Ikonoklasmen, 2008

‹La imagination es libre; el hombre no.› Luis Buñuel im Gespräch mit Jacques Derrida, 2006

«Den Kunstbegriff gilt es auf Punktgröße zu verengen.» Kunst als Raum der Kommunikation, 2002

Kanon, 2002

Die Kritik der Kunst, 1999

Die Wiederkehr der Bilder und die Freiheit des Betrachters, 1999

Diesseits der Grenze. Reflexionen zum Begriff des Erhabenen, 1996

‹Paragone›. Die Anerkennung der Erkenntisleistung von Kunst, 1989

bilden kunsttheoretische und ästhetische Fragen den Fokus folgender Tagungen und Vorträge:

FACHTAGUNG Zeichen Setzen, 2017

RINGVORLESUNG Ästhetische Kategorien, 2014

SYMPOSIUM Kunst_Wissenschaft_Theologie, 2013

SYMPOSIUM Was spricht das Bild?, 2011

RINGVORLESUNG Muss Kunst schön sein?, 2008

RINGVORLESUNG GlaubensBilder – BilderGlaube, 2007

SYMOPOSIUM n e x u s, 1998


VORTRAG No se puede mirar / Man kann es nicht ansehen, 2014

VORTRAG Wenn Gegenwartskunst und die Kategorie des Schönen aufeinandertreffen, 2014

VORTRAG Das Herz hat seien Gründe, die die Vernunft nicht kennt, 2012

VORTRAG MännerBlicke – FrauenBlicke, 2010

VORTRAG waß abr dy schonheit sey, das weis ich nit, 2008

VORTRAG Ikonoklasmus und Ikonoklasmen, 2007

VORTRAG (K)ein Bild machen, 2006

VORTRAG ‹La imaginacíon es libre; el hombre no.›, 2005

VORTRAG Bild und Bilderverbot im Judentum und Christentum, 2003

VORTRAG Kunst und Kommunikation, 2001

TALK Spielregeln der Kunst: Theorie, 1999

Kunsttheoretische Fragen bilden mit Kunsttheorie  und Ästhetik I, Kunsttheorie  und Ästhetik II und Kunsttheorie  und Ästhetik III zudem einen Schwerpunkt meiner universitären Lehre.

Zeichnung

sondern auch einen Fokus meines kunstwissenschaftlichen und philosophischen Interesses. Mein Augenmerk gilt dabei grundsätzlich der ‹Geschichte und Theorie der Zeichnung› und insbesondere ‹Zeichnerischen Positionen der Moderne und der Gegenwart›. Im Zuge der Auseinandersetzung mit dem Modus der Überarbeitung bei Arnulf Rainer, befasste ich mich mit den zeichnerischen Verfahren Alfred Kubins, Jackson Pollocks, Robert Rauschenbergs, Cy Twomblys und Joseph Beuys‘ (publiziert unter dem Titel Verbergen und Entdecken, 1996). Rund 20 Jahre später brachte mich mein bildwissenschaftliches Fragen zwischen Semiotik und Phänomenologie zu den Arbeiten von Marcel Duchamp, Sophie Taeuber-Arp, Toba Khedoori und Katharina Hinsberg (publiziert unter dem Titel ZeichenSetzung | BildWahrnehmung, 2016).

sind neben der Monografie zu Arnulf Rainer 1996 und jener zu Toba Khedoori 2016 insbesondere folgende Aufsätze und Artikel von Relevanz:

le trait – le retrait, 2018

bildete die Zeichnung einen wesentlichen Fokus der Fachtagung Zeichen Setzen, 2016 sowie einer Reihe von Vorträgen und Talks seit 2014:

Fährten der Zeichnung, 2017

Drawing Now, 2017

Die Improvisation der Zeichnung, 2016

le trait – le rétrait, 2014

Künstlerische Positionen des 20. und 21. Jahrhunderts

das ich im Zuge meiner Professur für Kunstwissenschaft und Ästhetik gegeben habe. Neben Studien zu El Greco, Artemisia Gentileschi oder Francisco de Goya stehen künstlerische Positionen des 20. und 21. Jahrhunderts im Fokus meines Interesses. In chronoligscher Reihung seien insbesondere genannt: Arnulf Rainer, Max Weiler, Michael Haneke, Johannes Deutsch, Leo Zogmayer, Luis Bunuel, Marcel Duchamp und Toba Khedoori.

sind neben den Monografien zu Arnulf Rainer 1996, Ingmar Bergman und Luis Buñuel 2005 und jüngst zu Toba Khedoori, 2016, insbesondere folgende Aufsätze und Artikel von Relevanz:

Francisco Goya, 2016

Marcel Duchamp, 2010 sowie im Rahmen der Monografie ZeichenSetzung, 2016

Luis Bunuel, 2006

Leo Zogmayer, 2000

Johannes Deutsch, 1997 und 2005

Michael Haneke, 1996 / 2005 / 2012

Max Weiler, 1995

erfolgt die Auseinandersetzung mit künstlerischen Positionen vornehmlich in Form von Atelierbesuchen und Ausstellungsführungen. Im Feld Kuratorischer Projekte sei insbesondere auf die Kunstgespräche im Rahmen der Ausstellungsreihe Im Vorbeigehen, Kunst an der KU Linz hingewiesen; Toba Khedoori stand im Zentrum einer Reihe von Vorträgen und Talks in den Jahren 2016 und 2017.

Bild_Text_Medium

beschäftigte mich zunächst, Anfang der 1980er Jahre, hinsichtlich der bildhaften Rede in biblischen, mythologischen und poetischen Texten und mündete nahezu zeitgleich in eine Auseinandersetzung mit bildender Kunst. War das Studium der Kunstgeschichte in Salzburg, Wien und München zunächst noch stark von den traditionellen Methoden der Stilgeschichte und der Ikonografie geprägt, so fand ich ab Mitte der 1990er Jahre zunächst in den Vorlesungen von Hans Belting eine Herangehensweise an Bilder (der Kunst), die meinem Fragen sehr entgegen kam. Die Forschungen von Gottfried Boehm führten mich schließlich nach Basel, wo ich in einer Dissertation über Arnulf Rainer dessen bildarchäologisches Verfahren der Überarbeitung zu den Archäologien des Wissens Michel Foucaults in Beziehung setzte (Verbergen und Entdecken. Arnulf Rainer im Diskurs von Moderne und Postmoderne, Basel 1996, publiziert unter demselben Titel im Passagen Verlag: Wien 1996). Bildwissenschaftliche Forschungen, wie sie nicht zuletzt mit der Gründung von eikones (2005) institutionell etabliert wurden, haben mein weiteres Forschen und Lehren nachhaltig stimuliert. Im Zentrum stehen dabei Fragen nach ‹Korrespondenzen und Relationen zwischen bildlichen und sprachlichen Medien› sowie nach der ‹Medialität von Kommunikation›.

sind neben der Monografie zu Arnulf Rainer (Verbergen und Entdecken, 1996) sowie zu Ingmar Bergman und Luis Buñuel, 2005 insbesondere folgende Aufsätze und Artikel von Relevanz:

No se puede mirar, 2016

Was spricht das Bild?, 2011

Fragen nach Bildern, 2008

Symbol, 1997

sei insbesondere auf folgende Tagungen und Vorträge hingewiesen:

TAGUNG Was spricht das Bild?, 2011


VORTRAG No se puede mirar, 2014

VORTRAG Ikonoklasmus und Ikonoklasmen, 2006

VORTRAG Bild und Bilderverbot, 2003 und 2006

VORTRAG Identifizierungs- und Verwandlungssuche, 1997

Gender Studies

bereits während meines Studiums der Theologie und fand einen Niederschlag in den theologischen Qualifikationsarbeiten, der Diplomarbeit (Die Schutzmantelmadonna. Entstehung, Bedeutung und theologische Implikationen, Linz 1983) und der Dissertation (Eva in Kunst und Theologie des Frühchristentums und Mittelalters. Zur Bedeutung ‹Evas› für die Anthropologie der Frau, Salzburg 1990, publiziert unter dem Titel Eva als Andere, Böhlau: Köln/Wien 1992). Sie begleitete auch das zeitgleiche bzw. daran anschließende Studium der Kunstgeschichte und der Philosophie, insbesondere in München. Sie führte früh zur Vernetzung mit Wissenschaftlerinnen in allen drei Disziplinen, sei es in Form von Societies, sei es in Form individuellen Austauschs. Darin bildeten sich Einsichten und Erkenntnisse, die mein weiteres Forschen nachhaltig prägten. Was zunächst als ‹feministische Kritik› begonnen hatte, erweiterte sich sowohl aus einer Innenlogik heraus als auch aufgrund kulturwissenschaftlicher Kritik zu ‹Gender Studies›.

sind neben der Monografie Eva als Andere, 1992 insbesondere folgende Aufsätze und Artikel sowie Online-Publikationen von Relevanz:

Jelinek_Religion und Geschlecht, 2016/17 [online]

Jelinek_Die Kinder der Toten, 2014 [online]

Kunst als Sprache der Religion, 2012

MännerBlicke – FrauenBlicke, 2012

Schleier, 2004

Bildhauerinnen, 1996

Körperbilder, 1996 und 1997

Hildegard von Bingen, 1993

in: Wörterbuch der Feministischen Theologie, (2)2002

in: Encyclopédie Philosophieque Universelle, 1992

bildeten Genderfragen den Fokus von Tagungen, etwa beim Dreimonatskurs für Sozialethik, Wirtschaft und Politik der KSÖ (1985–1995), sie bestimmten eine rege internationale Vortragstätigkeit zum Thema Frau und Religion, schwerpunktmäßig in den 1980er und 1990er Jahren (1985, 1986, 1988, 1989, 1991, 1992, 1994), vereinzelt auch noch in den 2000er Jahren (2001, 2009) und konzentrieren sich jüngst auf Auseinandersetzungen mit dem Schreiben von Elfriede Jelinek (2015).

Bei Kuratorischen Projekten legte ich stets Wert auf eine ausgewogene Präsentation von Künstlerinnen und Künstlern, sei es im Rahmen der im Zuge des Kunstankaufs für die Stadt Linz etablierten Ausstellungsreihe augenstücke (Nordico Linz, 1997–1998), sei es im Rahmen von n e x u s. Künstlerischen Interventionen im Stadtraum (Kulturmonat der Stadt Linz, 1998) oder der seit 2000 im Halbjahresrhythmus durchgeführten Ausstellungsreihe Im Vorbeigehen Kunst an der KU Linz.

(Mittelalterliche) Buchmalerei

während meines Studiums der Kunstgeschichte in München und formierte sich seit den 1990er zu einem Forschungsschwerpunkt, der bis heute nicht an Reiz verloren hat. Dabei sind im wesentlichen zwei Fragestellungen leitend: ‹Buchkunst in ihrem Verhältnis von Text und Bild› und ‹Künstlerische Antworten auf literarische Texte›. Der zeitliche Bogen spannt sich vom Mittelalter bis in die Gegenwart; dabei handelt es sich meist um exemplarische Einzelstudien.

sind insbesondere folgende Aufsätze und Artikel von Relevanz:

Francisco Goya, 2016

Max Weiler, 1995

Hildegard von Bingen, 1993

sei insbesondere auf folgende Tagungen und Vorträge hingewiesen:

TAGUNG Wege des Schauens, 2010 und 2012


VORTRAG Bilder der Seitenwunde Christi, 2009