Monografien

Wie gewinnen Bilder Relevanz? Basis der im Zwischenraum von semiotischen und phänomenologischen Theoremen situierten Studie bilden die großformatigen Zeichnungen der in Los Angeles tätigen Künstlerin Toba Khedoori. Die Autorin untersucht die spezifischen Qualitäten der Zeichnung in einer Fokussierung auf die 1990er und 2000er Jahre und fragt: Wie wird ein Bild zu einem Zeichen? […] und: Wie wird ein Zeichen zu einem Bild? […] Der Begriff der Brisur, wie ihn Jacques Derrida in De la grammatologie einführte, mündet schließlich in ein Gespräch zwischen den Bildern Khedooris und den Texten Derridas.

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English Appetizer

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Religion und Ästhetik haben im filmischen Œuvre der beiden für das 20. Jahrhundert sehr bedeutsamen, jedoch auch sehr unterschiedlichen Regisseure Ingmar Bergman und Luis Buñuel eine Schlüsselstellung. Der tief greifende Unterschied zeigt sich im jeweils prägenden kulturellen und religiösen Milieu, jedoch vor allem auch in den differierenden, jeweils sehr spezifischen Filmsprachen. Der schwedische Protestantismus ist die Welt des einen, der spanische Katholizismus die Welt des anderen. […] Dieser Band bietet neben Grundsatzreflexionen eine Reihe von Analysen ausgewählter Filme.

Rezension in: MEDIENwissenschaft 2007/01

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Am Ende des 20. Jahrhunderts scheint sich die Frage des kulturellen Selbstverständnisses auf die Bedeutung von Gedächtnis, Vergessen und Erinnern zu fokussieren. Die vorliegende Untersuchung des Werkes von Arnulf Rainer leistet eine Neuinterpretation diese Œuvres insofern, als sie dessen künstlerische Strategien der Überarbeitung vor dem Hintergrund jenes geistesgeschichtlichen Horizontes zu begreifen sucht.

Rezension von Anselm Wagner, in: kunsthistoriker aktuell 1/97

vergriffen. Restexemplare zu bestellen über:
office@leisch-kiesl.com

Eva als Andere ist einerseits das aus männlicher Perspektive entworfene Modell der Frau. Sie ist andererseits der innerhalb derselben abendländischen Tradition und von dieser sich absetzende Entwurf eigenständigen Frauseins. Das Bild Beckmanns weist auf die Aktualität der Problematik auch noch im 20. Jahrhundert.

Rezension in: Die Philosophin 5/9 (1994)

vergriffen. Übersetzung ins Kroatische: Eva kao drukcija, Zagreb 2014

Sammelbände

«Die Zukunft gehört den Phantomen», so Jacques Derrida 1983 im Film Ghost Dance. In seiner Zukunft – unserer Gegenwart – begeben sich die Autor_innen dieses Text-Bild-Bandes auf dessen Spuren in Kunst-, Literatur- und Musikwissenschaft, in politischer Philosophie, Kunst und Psychoanalyse. Am Leitfaden (s)einer Abarbeitung an der UnGestalt des Phantoms zeichnen Derrida-Kenner und -Leser ein eindrückliches Bild der Dekonstruktion und zeigen, dass diese weder etwas mit einer (früher oft unterstellten) Vorliebe für Obskurantismus gemein hat noch vom aktuell erhobenen Vorwurf der Wirklichkeitsverweigerung getroffen wird: Sie steht vielmehr im unendlichen Dienst einer radikalen Aufklärung der Vernunft über sich selbst – ihrer Gründe wie ihrer Abgründe.
Mit Beiträgen u.a. von Alain David, Safaa Fathy, Georg Christoph Tholen und Jane Tormey sowie der deutschen Erstveröffentlichung eines Textes von Jacques Derrida.

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Der kontrovers diskutierte Begriff einer globalen Kunstgeschichte, «Global Art History», wird in diesem Band zum übergreifenden Thema gemacht.
Die Beiträge international renommierter KunsthistorikerInnen fokussieren jeweils spezifische Regionen und künstlerische Praxen, die in globalen und transkulturellen Zusammenhängen differenziert betrachtet werden. Es geht um Standortbestimmungen, theoretische Fundierungen und methodische Klärungen – und nicht zuletzt darum, wie Kunstgeschichten außerhalb euro-amerikanischer Kontexte gedacht und geschrieben werden.
Mit Beiträgen u.a. von Monica Juneja, Hamid Keshmirshekan, Christian Kravagna und Silvia Naef.

Buchpräsentation (7. Nov. 2018) im DEPOT Wien

Rezension in: KUNSTFORM 20 (2019) Nr. 6

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Ohne viel zu überlegen sprechen wir von einem schönen Outfit, einer erhabenen Landschaft oder einer dichten Atmosphäre. Der mitunter inflationäre Gebrauch solcher ästhetischen Kategorien fordert sowohl die Kunstwissenschaft als auch die Philosophie heraus, deren Erschließungskraft neu zu erproben. Die Beiträge des Bandes nehmen acht gleichermaßen klassische wie zeitgenössische ästhetische Kategorien in den Blick: das Schöne, das Erhabene, das Hässliche, Nachahmung, Atmosphäre, Zeitlichkeit, Zeichen und Performativität. Deren mögliche Semantiken werden in einem vielversprechenden Wechselspiel von kunstwissenschaftlicher und philosophischer Reflexion geschärft.
Mit Beiträgen u.a. von Isabella Guanzini, Dieter Mersch, Barbara Schrödl und Christian Spies.

Rezension durch Ursula Baus, 01/2018

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Welche Denkprozesse und Dialoge können Fotos, Installationen oder Skulpturen initiieren? Welche Assoziationen löst das Aquarell einer sezierten Plastikblume bei einem Philosophen aus? Was verbindet ein Theologe mit einer Druckgrafikserie von Lebensmittel-Unterflächen? Und mit welchen Theorien verknüpft eine Kulturwissenschaftlerin ein Video-Projekt über das kriegserschütterte Sarajevo?
Neunzehn medial wie inhaltlich ganz unterschiedliche künstlerische Positionen regen zu Diskussionen darüber an, was Gegenwartskunst zu jahrtausendealten, genauso aber zu hoch aktuellen Fragen beitragen kann. Der Text-Bild-Band zeigt, wie bildende Künstler_innen und Theoretiker_innen verschiedener Disziplinen oft dieselben Themen umkreisen. Das Aufeinandertreffen von Kunst und Wissenschaft bildet ein inspirierendes Gefüge aus Beobachtungen und Reflexionen.

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Wir sind von Bildern stets umgeben und machen mannigfachen Gebrauch von ihnen. Sie sind in Alltag und Wissenschaft nicht nur selbstverständlich, sondern haben einen hohen Stellenwert: Wer Bilder zeigen kann, meint Gewissheit zu haben. Aber kann man Bildern glauben? Ein tiefes Misstrauen gegenüber Bildern durchzieht die abendländische Kultur- und Geistesgeschichte: Sind es nicht Trugbilder, die mit der Wirklichkeit vertauscht werden?
Mit Beiträgen u.a. von Karin Bruns +, Thomas Macho, Peter Revers und Petra Velten.

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«Umgestaltungen bestehender Kirchen, besonders der Altarräume, bilden in den letzten zwei Jahrzehnten, in denen es kaum noch Neubauten von Kirchen gibt, den Schwerpunkt kirchlicher Bautätigkeit. Der Leser wird in diesem Buch mit der Breite der Thematik vertraut gemacht und bekommt eine Fülle von Anregungen für möglicherweise anstehende Umgestaltungen von Kirchenräumen.» (Klemens Richter, Theologische Revue)

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Ein Ort, der fasziniert, da er sich mit einem «Museum der Zukunft», einer Kirche, einem Architektur-Medienzentrum und einem Jahrmarkt als Miniaturmodell urbanen Lebens präsentiert. Was geschieht mit dem scheinbar unscheinbaren Ort, wenn Künstler ihn neu beleuchten und die Vielschichtigkeit des Gefüges aus Bauten, Interessen und Ideologien sichtbar werden lassen?
Der Band geht anhand des Projekts n e x u s Fragen zu Kunst und Öffentlichkeit nach. Dabei kommen nicht nur die zwölf beteiligten Künstlerinnen und Künstler, sondern auch die mitwirkenden TheoretikerInnen sowie die beteiligten Stadtbewohner zu Wort. Darüber hinaus umreißen Beiträge aus kunstwissenschaftlicher, philosophischer und medientheoretischer Perspektive auch den theoretischen Kontext von künstlerischen Interventionen im öffentlichen Raum.

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